Berliner Einzelfallhilfe für Menschen mit Behinderungen nicht ruinieren - Umgehend Rundschreiben überarbeiten

28. Oktober 2009

In der Drucksache 16/2709 hat die Fraktion der CDU einen Antrag mit diesem Titel an das Abgeordnetenhaus von Berlin gestellt.In diesem Antrag fordert die Fraktion, das Rundschreiben Nr.9/2009 vom 12.8.09 der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und inhaltlich, insbesondere in den Punkten Honorarsätze und Begrenzung der Arbeitszeit, zu überarbeiten.  In diesem Zusammenhanf sei auch zu prüfen, ob und wie das bewährte Trägermodell für die Einzelfallhilfe in Tempelhof-Schöneberg auf ganz Berlin ausgeweitet werden kann.Den gesamten Text nebst Begründung finden Sie hier:  Antrag CDU Einzelfallhilfe 15.10.09

Fachgespräch “Zukunft der Einzelfallhilfe in Berlin”

26. Oktober 2009

Am Montag, den 2.11.2009 findet in der Zeit von 18 bis 20 Uhr eine Podiumsdiskussion im Abgeordnetenhaus von Berlin zum Thema statt.

Es laden ein: Ramona Pop, MdA, Fraktionsvorsitzende Bündnis90/ die Grünen sowie Jasenka Villbrandt, MdA, sozialpolitische Sprecherin.

Die Einladung finden Sie hier:  Einladung zum Fachgespräch

Erhalt der Träger für Einzelfallhilfe ab 2010

15. Oktober 2009

Stellungnahme des DBSH (Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.) zum drohenden Ende der Trägerschaft für Einzelfallhilfe.

mit freundlicher Genehmigung von Patrick Brauckhoff: Stellungnahme DBSH

Herr Brauckhoff erstellte ebenfalls eine Musterberechnung für das Einkommen eines/ einer EinzelfallhelferIn nach der neuen Honorarverordnung in der Vergütungsgruppe 3: Musterberechnung/ SozialarbeiterIn


				

Honorarverordnung Einzelfallhilfe ab 2010, Trägerschaft

15. Oktober 2009

Der Bezirk Thf-Schbg ist aller Wahrscheinlichkeit nach gezwungen, die für ihn zu teuer gewordene Trägerschaft für Einzelfallhilfe zum 31.12.09 einstellen. Im Gegensatz zu Maßnahmen des Betreuten Wohnens wird die Einzelfallhilfe unter Trägerschaft nicht vom Berliner Haushalt bezuschusst.

Zeitgleich verabschiedete die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales das Rundschreiben I Nr.9/2009, in dem eine Neuordnung der Einzelfallhilfen in Berlin ab 1.1.2010 geregelt werden soll.

Dieser Beschluss sieht vier Honorarstufen vor: Gruppe 1 und Gruppe 2: Hier werden gezahlt: 8,- € und 10,- € für Einzelfallhilfe mit geistig oder körperlich behinderten Menschen, daneben gibt es die Gruppe 3 mit 13,- € und Gruppe 4 mit 19,- € für seelisch behinderte Menschen. Zusätzlich kann es einen Zuschlag von 8,- € geben. Die Fallmanager werden, ggf. in Absprache mit den Fachdiensten die Zuordnung vornehmen.

Vieles wird sicherlich dann auch Verhandlungssache mit den FallmanagerInnen und MitarbeiterInnen des SpDs sein.

Wichtig ist zu wissen, dass nach der Verordnung EinzelfallhelferInnen im Honorarmodell berlinweit (!) nur noch 18 Stunden pro Woche für alle Bezirksämter zusammen arbeiten dürfen.

In den nach der neuen Verordnung bewilligten Stunden ist jeweils auch ein Anteil von 15% (!) „Zusammenhangsarbeit“ vorgesehen; diese ist nicht identisch mit der uns in diesem Bezirk und unter Trägerschaft bekannten „nicht direkt klientenbezogenen Arbeit“. Die hier gemeinte Zusammenhangsarbeit betrifft nicht nur Supervision und Dokumentation der Arbeit, sondern auch Telefonate, Netzwerkarbeit und Teilnahme an Hilfekonferenzen - eine erhebliche Abweichung von den Qualitäten des Trägermodells.

Die EFH-Träger betonen, dass ein Großteil der MitarbeiterInnen nicht bereit sein wird, sich a) einem klammheimlichen „Berufsverbot“ zu fügen und b) für ein Honorar am Rande des Mindestlohns zu arbeiten und somit als Fachkräfte verloren gehen.

Hier können Sie das Rundschreiben der Senatsverwaltung herunterladen: Rundschreiben Honorarverordnung Einzelfallhilfe

Die Interessengemeinschaft Einzelfallhilfe, bestehend aus den Trägern des Dachverbandes der Einzelfallhilfeträger in Tempelhof-Schöneberg, haben dazu eine Stellungnahme aufgesetzt: Stellungnahme Interessengemeinschaft EFH

Psychose-Seminar Tempelhof Aktualisierung 28.1.10

15. Juli 2009

Inzwischen ist das 1.Semester 2010 des Tempelhofer Psychoseseminars ab Montag, den 15.2.2010 geplant.

Uhrzeit:

18.00 – 20.00 Uhr mit Pause

Ort:

Café Aurel, Hiram

Alt-Tempelhof 28

12103 Berlin

Zugang durch das Café Aurel

Verkehrsverbindung:

U-Bahn: Alt Tempelhof (U6),

Bus: M46, 140,184, 246

Kontakt:

Tagesbegegnungsstätte

„Die Kurve“, Telefon: 7459083

Weitere Termine stehen bereits fest:

1.3.2010 im 14-tägigen Rhytmus bis zum 15.7.2010.

Der Flyer mit Themenangaben für das 2.Semester 2009 befindet sich hier: 2. Semester 2009

Den aktualisierten Flyer für das 1. Semester 2010 mit Themenangaben finden Sie hier: 1. Semester 2010

Bewerbung als Einzelfallhelferin / Einzelfallhelfer

20. Januar 2009

Die Tätigkeit als EinzelfallhelferIn für die API ist generell eine freiberufliche.

Auch ein erfolgreich verlaufenes Bewerbungsverfahren garantiert keine darauf folgenden Aufträge. In aller Regel treffen die zuständigen Sozialpsychiatrischen Dienste auf der Basis vom Träger eingereichter HelferInnen-Vorschäge für die einzelnen KlientInnen eine Vorauswahl, welche/r EFHelferIn für die jeweiligen Anspruchberechtigten geeignet scheint.

Dann erst erfolgt ein Kennenlern-Termin mit den Menschen, die Einzelfallhilfe beantragt haben. Letztlich entscheiden EFHelferIn und KlientIn, ob sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können.

Die Einzelfallhilfe unter Trägerschaft ist eine Besonderheit des fusionierten Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Anders als in den anderen Bezirken Berlins haben wir hier klare Beschreibungen der Berufsbilder, die wir in der Arbeit mit unseren z.T. schwer und chronisch psychisch kranken erwachsenen KlientInnen einsetzen dürfen.

Dazu gehören Dipl. SozialarbeiterInnen, Dipl. SozialpädagogInnen, Dipl. PsychologInnen und Dipl. PädagogInnen bzw. artverwandte Berufe mit entsprechender Berufs- und Lebenserfahrung sowie zusätzlicher therapeutischer Qualifikation.

Wenn Sie sich als EinzelfallhelferIn bewerben möchten und nicht ganz sicher sind, ob die Vorgaben Ihrer beruflichen Situation entsprechen, können Sie sich gern telefonisch vorinformieren (030-3451259).Bewerbungen reichen Sie bitte per Post, nicht per Email ein und versehen Sie sie mit einem Portrait-Foto, von dem Sie denken, dass es Ihre Persönlichkeit trifft. Das können gern Schnappschüsse sein, die wir für unsere Zwecke einscannen und zurückgeben.

Von Interesse für Ihre Bewerbung sind „Brüche und Kurven“ im Lebenslauf ebenso wie die o.g. Abschlüsse und beruflichen Qualifikationen.

Psychose-Seminar

16. Dezember 2008

Psychose-Seminar Tempelhof

ab Montag, den 19.1.2009

Uhrzeit:

jeweils 18.00 – 20.00 Uhr mit Pause

Ort:

Café Aurel, Hiram

Alt-Tempelhof 28

12103 Berlin

Zugang durch das Café Aurel

Verkehrsverbindung:

U-Bahn: Alt Tempelhof (U6),

Bus: M46, 140,184, 246

Kontakt:

Tagesbegegnungsstätte „Die Kurve“,

Telefon: 7459083

Psychoseseminare sind Gesprächsforen und Expertenrunden, deren Kerngedanke eine gleichberechtigte Verständigung über Psychosen ist - letztlich mit dem Ziel, ein besseres, ganzheitliches Verständnis für Psychosen zu entwickeln und damit auch die Arbeit der Psychiatrie zu verändern. Experten sind im Sinne von Psychoseseminaren die Menschen, die selbst eine Psychose erlebt haben, Psychose-Erfahrene; ihre Angehörigen, die eine Psychose in der Regel aus nächster Nähe miterlebt haben; sowie Professionelle, die beruflich in der Psychiatrie mit Menschen mit Psychosen arbeiten. In Psychoseseminaren können diese unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen zur Sprache kommen und gleichberechtigt nebeneinander stehen. Dieser „Trialog“ genannte Erfahrungsaustausch soll von gegenseitigem Respekt geprägt sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dadurch neue Einblicke in das Erleben anderer und lernen somit mehr über das Phänomen Psychose.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es inzwischen über 100 derartige Seminare. Sie sind organisatorisch autonom, so dass es eine große Vielfalt gibt, was die Art der Moderation, die internen Regeln, die Teilnehmerzahl, Zusammensetzung, oder den Ort des Seminars betrifft. Als Grundregel gilt jedoch, dass die Seminare an einem neutralen Ort, meist eine Volkshochschule oder Hochschule, stattfinden und nicht zum Beispiel in einer Klinik, die mit unterschiedlichen Rollenzuweisungen behaftet ist.

Nach außen hin möchten Psychoseseminare ein menschliches Bild von Psychosen und psychisch Erkrankten vermitteln und auch in der Öffentlichkeit den Dialog und ein vertieftes Verständnis für diese stärken.

Das erste Modell für die heutigen Psychoseseminare ist wohl Anfang der 1990er Jahre an der Universitätsklinik Hamburg entstanden, wo Dorothea Buck an den Psychologen Thomas Bock mit dem Wunsch herantrat, ihre Sicht als Psychose-Erfahrene einmal Fachleuten vorstellen zu können, damit diese mit dieser Kenntnis ihre Arbeit verändern und verbessern können. Dieses Modell ist dann in vielen Städten, angepasst an die Bedingungen vor Ort, übernommen worden.

Begegnung im Psychoseseminar

Regelmäßig, meistens 14-tägig, treffen sich für zwei Stunden psychiatrie- und psychoseerfahrene Menschen und deren Angehörige und Freundeinnen, professionelle Helferinnen wie Psychiaterinnen, Psychologeninnen, im sozialen Bereich Tätige, Studenteninnen in Räumen, die möglichst nicht in einer Klinik liegen sollten, zum Gedankenaustausch.

Angestrebt wird eine offene, ehrliche, zwanglose Atmosphäre der Verständigung, des Respekts vor dem Gegenüber, der Ermutigung zur Übernahme der Verantwortung für sich selbst, des gemeinsamen Lernens. Daraus können neue Umgangsformen der verschiedenen Gruppen untereinander entstehen, die Anerkennung, Dialog und Trialog ermöglichen.

Jede der Anwesenden ist Expertein ihrer Erfahrungen und das, was sie darüber zu erzählen hat, soll Gehör finden.

In den Seminaren werden Fragen wie z.B. die Folgenden diskutiert:

Wie soll ich mein besonderes Erleben denjenigen, die es nicht kennen, verständlich machen? Muss ich mich von Angehörigen oder dem Klinikpersonal entmündigen lassen?

Ist das noch meine Angehörige, so wie ich sie kenne? Was muss ich mir bieten lassen - und was nicht? Wie kann ich ihr helfen?

Wenn jede Psychose von der anderen verschieden ist, und sogar jeder Schub sich vom vorherigen total unterscheiden kann, müssen dann auch die Behandlungsmethoden verändert werden?

Kann ich mich auf die Schulmedizin und die Angaben der Pharmaindustrie verlassen? Mir geht es eigentlich immer sehr gut während der Psychose, warum sollte ich dagegen etwas unternehmen? Muss ich mein Leben lang Medikamente nehmen?

Sind Professionelle immer „nur“ professionell? Dürfen sie Hilflosigkeit empfinden?

Im Psychoseseminar können Sachverhalte, die bisher im psychosozialen Kontext nicht wahrgenommen wurden, angesprochen werden. Es wird geduldig zugehört. Nach dem Zusammenprall der verschiedenen Ansichten und Erfahrungen können Voreingenommenheit und Widerstände verringert und Voraussetzungen für weiterführende Veränderungen für eine bessere Verständigung geschaffen werden.

Betroffene Menschen können gewahr werden, welchen Sinn und welche Bedeutung Ihre Psychose für sie hat. Sie informieren sich über die verschiedenen Behandlungsmethoden und so wächst im Laufe der Zeit die Fähigkeit, selbst Einfluss zu nehmen und über das eigene Leben zu bestimmen.

Können Angehörige besser informiert und unterstützt werden? Damit würde auch in der Öffentlichkeit ein wirklichkeitsgetreueres Bild über Psychosen entstehen.

Professionelle Helferinnen erhalten die Möglichkeit, die Psychose durch einen anderen Blickwinkel kennen zu lernen.

Innerhalb der letzten 10 Jahre sind ca. 100 Psychoseseminare im deutschsprachigen Raum entstanden. Das zeigt, dass diese Idee auf breite Zustimmung stößt.

Da auch die Erkenntnisse der Psychoseseminare unterschiedlich sind, ist es ein Schritt in die richtige Richtung, wichtige Entwicklungen, originelle Lösungen und Wissenswertes allen interessierten Menschen zugänglich zu machen.

Quelle: kreuz und quer Internet

Hier können Sie einen Artikel zum Thema von Dr. Mathias Kehn herunterladen: artikel-psychoseseminar.pdf

Sie sind herzlich eingeladen, müssen aber nicht regelmäßig teilnehmen.

 

Schauen Sie einfach mal vorbei.

 Flyer PsychSem II

Soziotherapie

25. September 2008

Was ist eigentlich Soziotherapie? Wer kann Soziotherapie bekommen und wie ist das mit den Verordnungen?

Hier können Sie eine genauere Erklärung herunterladen.

Definition Soziotherapie, Voaussetzungen

Offener Abend

18. Juni 2008

Bedarf und Sinn eines Offenen Abends

Das bisherige Angebotsspektrum der Einzefallhilfe beinhaltet bereits Dimensionen, in denen die oft schwach ausgeprägte soziale Kontaktfähigkeit im Leben der KlientInnen strukturell gestärkt wird.

· Aufbau und Pflege sozialer Anbindungen

· Sinnvolle Gestaltung frei verfügbarer Zeit

· Hilfestellung bei möglicher Wiedereingliederung in das Arbeitsleben

· Verbesserung der Handlungsfähigkeit

· Übungen zur Verselbständigung

· Soziales Training

· Erlebnisorientierte Selbsterfahrung

· Förderung der Kontaktfähigkeit z.B. mittels Umgang mit Tieren und Pflanzen

· Erarbeiten von Konfliktlösung

INFORMELLE UNTERSTÜTZUNG:

Daneben macht es Sinn, die wiederholt aufkommenden Fragen und Bedürfnisse (auch) Personen des Sozialraums anzubieten, die nicht (mehr) im Rahmen einer EFH betreut werden können, z.B.

· Initiierung von Schuldenregulierung (bitte anmelden)

· Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen (bitte anmelden)

· Kostenlose Teilnahme an einem Spieleabend

· Gesprächs- und Kontaktangebot

Um diese Bedürfnisse aufzugreifen, werden die Räume der API in Schöneberg an zwei Abenden im Monat zur Begegnungsstätte:

ACHTUNG Änderung des Wochentages ab 23.10.2008 von Montag auf Donnerstag

sowie Erweiterung des Angebotes (TaiChi / QiGong) ab Juli 2009

jeden ersten und dritten Donnerstag, ab 17 bis etwa 20 Uhr.

Primär als Spieleabend gegründet – was als wichtige Möglichkeit erhalten bleiben soll – können inzwischen diverse andere Projektideen umgesetzt werden. Beispiele dafür

  • Gemeinsame Kaffeerunde
  • Therapienahe oder Erlebnisorientierte Angebote (z.B. Schminkkurs; therapeutische Lachgruppe)
  • Beratungen zu diversen Themen (in unregelmäßigen Abständen oder je nach Bedarf)
  • Die Ermöglichung, einfach über Raum zu verfügen.
  • Schutz- und Aktionsraum für und mit den Beteiligten
  • TaiChi und QiGong-Kurs

Flyer und weitere Informationen hier: Flyer Offener Abend

TaiCi / QiGong : Flyer Tai Chi / Qi Gong

Künstlerische Arbeit in der Einzelfallhilfe

19. Mai 2008

Kunst und soziale Arbeit im Rahmen der Einzelfallhilfe

Beitrag von Martin Pfahler

Für viele Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Erkrankungen die im Rahmen der Einzelfallhilfe betreut werden bietet die Aktivierung kreativer Ressourcen eine neue Möglichkeit des Selbst-Verständnisses und der Kommunikation mit dem sozialen Umfeld.

Im Folgenden soll an Hand einiger Beispiele gezeigt werden, wie künstlerische Techniken die soziale Arbeit ergänzen und erweitern können.

Ein Beispiel beschreibt die Arbeit an der Fotobiografie eines Mannes mit körperlicher Behinderung und psychischer Erkrankung im Rahmen der Einzelfallhilfe.

Ein weiteres Beispiel unter anderen schildert eine langjährige Tagebucharbeit mit einem schwerst mehrfach behinderten jungen Mann ohne Sprachvermögen.

Herr Pfahler hat darüber eine Arbeit geschrieben, die Sie hier herunterladen können:

Dokumentation kunsttherapeutischer Ansätze in der Einzelfallhilfe