Soziotherapie
25. September 2008Was ist eigentlich Soziotherapie? Wer kann Soziotherapie bekommen und wie ist das mit den Verordnungen?
Hier können Sie eine genauere Erklärung herunterladen.
Was ist eigentlich Soziotherapie? Wer kann Soziotherapie bekommen und wie ist das mit den Verordnungen?
Hier können Sie eine genauere Erklärung herunterladen.
Bedarf und Sinn eines Offenen Abends
Das bisherige Angebotsspektrum der Einzefallhilfe beinhaltet bereits Dimensionen, in denen die oft schwach ausgeprägte soziale Kontaktfähigkeit im Leben der KlientInnen strukturell gestärkt wird.
· Aufbau und Pflege sozialer Anbindungen
· Sinnvolle Gestaltung frei verfügbarer Zeit
· Hilfestellung bei möglicher Wiedereingliederung in das Arbeitsleben
· Verbesserung der Handlungsfähigkeit
· Übungen zur Verselbständigung
· Soziales Training
· Erlebnisorientierte Selbsterfahrung
· Förderung der Kontaktfähigkeit z.B. mittels Umgang mit Tieren und Pflanzen
· Erarbeiten von Konfliktlösung
INFORMELLE UNTERSTÜTZUNG:
Daneben macht es Sinn, die wiederholt aufkommenden Fragen und Bedürfnisse (auch) Personen des Sozialraums anzubieten, die nicht (mehr) im Rahmen einer EFH betreut werden können, z.B.
· Initiierung von Schuldenregulierung (bitte anmelden)
· Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen (bitte anmelden)
· Kostenlose Teilnahme an einem Spieleabend
· Gesprächs- und Kontaktangebot
Um diese Bedürfnisse aufzugreifen, werden die Räume der API in Schöneberg an zwei Abenden im Monat zur Begegnungsstätte:
ACHTUNG Änderung des Wochentages ab 23.10.2008 von Montag auf Donnerstag
jeden ersten und dritten Donnerstag, ab 17 bis etwa 20 Uhr.
Primär als Spieleabend gegründet – was als wichtige Möglichkeit erhalten bleiben soll – können inzwischen diverse andere Projektideen umgesetzt werden. Beispiele dafür
Flyer und weitere Informationen hier: Flyer Offener Abend
Kunst und soziale Arbeit im Rahmen der Einzelfallhilfe
Beitrag von Martin Pfahler
Für viele Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Erkrankungen die im Rahmen der Einzelfallhilfe betreut werden bietet die Aktivierung kreativer Ressourcen eine neue Möglichkeit des Selbst-Verständnisses und der Kommunikation mit dem sozialen Umfeld.
Im Folgenden soll an Hand einiger Beispiele gezeigt werden, wie künstlerische Techniken die soziale Arbeit ergänzen und erweitern können.
Ein Beispiel beschreibt die Arbeit an der Fotobiografie eines Mannes mit körperlicher Behinderung und psychischer Erkrankung im Rahmen der Einzelfallhilfe.
Ein weiteres Beispiel unter anderen schildert eine langjährige Tagebucharbeit mit einem schwerst mehrfach behinderten jungen Mann ohne Sprachvermögen.
Herr Pfahler hat darüber eine Arbeit geschrieben, die Sie hier herunterladen können:
Dokumentation kunsttherapeutischer Ansätze in der Einzelfallhilfe
Neues zum Trägererhalt (12.2.08)
Der Vorsitzende des Sozialausschusses der BVV Schöneberg Tempelhof, Ingo Nürnberger von der SPD,“ netzwerkt“ schon seit November für uns, regt Gespräche an und hat eine Vertreterin des Dachverbandes der Einzelfallhilfeträger (hier: C. Schuhknecht) und den Geschäftsführer von Einzelfallhilfe gGmbH für den 28.Februar zur Sitzung des Ausschusses eingeladen.
Ende Januar berichtete die Bezirksstadträtin Frau Dr. Klotz bei der Sitzung des Sozialausschusses über Pläne, die Defizite die durch das Trägermodell im Haushalt entstehen über eine „Basiskorrektur“auszugleichen. Die Senatsverwaltung für Finanzen (SenFin) ist aber strikt gegen diese Handhabung, ebenso wird die Trägerschaft nicht als „Sondertatbestand“ akzeptiert. Das alles heißt, dass SenFin nicht bereit ist, die zusätzlich anfallenden Kosten in Thf.- Schbg. aufzufangen. Überschusswirtschaft des Bezirks in anderen Bereichen vermag die Löcher im Bereich Einzelfallhilfe auch nicht mehr zu stopfen.
Die Budgetverluste in Thf.- Schbg. kommen dadurch zustande, dass die Fachleistungsstunde der Träger mit 28€/h weit über den Kosten der freien Honorarkräfte liegt, der Budgetverteilung durch SenFin aber Medianwerte der Kosten aller Bezirke zugrunde liegen.
In der o.g. Sitzung beschloss der Sozialausschuss die wissenschaftliche Evaluation der Einzelfallhilfe unter Trägerschaft. Diese Untersuchung wird bis Mitte 2009 laufen, und bis dahin werden wir also ziemlich sicher noch die Trägerschaft behalten- allerdings ist SenFin nicht bereit, den Bezirk bis zur Beendigung der Untersuchung zu unterstützen. Bezahlen kann der Bezirk die Untersuchung nicht, deshalb hofft man auf die Kooperation der Katholischen Fachhochschule. Untersuchungsgegenstand soll dabei nicht nur Qualität und Effektivität sein, auch die Effizienz des Trägermodells soll geprüft werden: Anhaltspunkte werden hier vermutlich Gegenrechnungen der Kosten der EFH im Vergleich zu erzielten Einsparungen (zum Beispiel im Bereich BEW und Krankenhausaufenthalte) sein. Sollte die Untersuchung die Wirtschaftlichkeit des Trägermodells beweisen, wird SenFin es ab 2010 mitfinanzieren.
Ein weiterer Sparansatz ist, einen Teil der Sozialassistentenfälle (die “einfacheren” Fälle) aus dem Trägermodell herauszulösen und in das Honorarmodell zu überführen. Welche Fälle das sein können- dies betrifft vor allem die geistig und körperlich behinderten KlientInnen, Sozialassistenzstufe I und II- wird bis Mitte 2008 vom Sozialamt geprüft. Auch der voraussichtliche Verwaltungsaufwand für die Umstellung soll dabei berücksichtigt und „gegen gerechnet“ werden.
Ganz allgemein steht die hohe Zahl der selbstständigen EinzelfallhelferInnen unter Trägerschaft in der Kritik: Nach unserer Einschätzung ist es so, dass sich mit der Ausnahmeregelung der Trägerschaft für den Bezirk Thf.- Schbg. die Hoffnung verband, mehr HelferInnen in feste Anstellungsverhältnisse zu bringen. Die Gründe für dieses an sich lobenswerte Ziel- so unsere Meinung- liegen nicht im Bestreben drohende Prekarität der selbstständigen HelferInnen zu bekämpfen. Die Argumentationslinie ist vielmehr, dass die freie Selbständigkeit in anderen Bezirken akzeptabel ist, weil sie viel weniger kostet. Im Trägermodell scheint die Selbstständigkeit keine Vorteile zu bringen, weder im Kostensektor noch im Bereich der Rentenabsicherung. Dass die Träger auch eine gewisse Sicherheit für die HelferInnen bieten, indem sie notwendige Standards für HelferInnen und KlientInnen durchsetzen, diese stützen und beraten und für die regelmäßige Honorarauszahlung sorgen, kommt bisher leider in der Diskussion kaum vor.
Aktuell wird ein Schriftsatz vorbereitet, der exakter auf die Arbeitsbedingungen und damit nicht zuletzt auf die Arbeits-Qualität unter Trägerschaft eingeht. Davon in Bälde mehr an dieser Stelle.
Der Beschluss des BA vom 22.1.08 zur Trägerschaft hier zum Herunterladen:
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
ein Seminar wie das geplante lebt u.a. von einer gewissen Gruppenstärke. Einige von Ihnen haben sich (z.T. aus Urlaubsgründen) erst für das Februarseminar angemeldet. Wir finden es schade, wenn diese TeilnehmerInnen das erste Seminar versäumen und die Gruppe im Januar recht klein ist. Da wir mit 10 Jahresterminen einen gewissen zeitlichen Puffer haben, wird also das erste Seminar auf den 29.2.08 verschoben.
Wir hoffen sehr, dass Sie damit gut leben könnt und freuen uns dann eben weitere 4 Wochen auf den Beginn.
Die für das Januarseminar geleisteten Zahlungen werden selbstverständlich automatisch „umgewidmet“.
Bei Fragen erreichen Sie das WIB oder die API stets per Mail oder unter den auf dem Flyer notierten Rufnummern.
Das aktualisierte Programm finden Sie hier: termine-und-themen-kompetenzseminar-08-ii.doc
Fortbildung Einzelfallhilfe für psychisch kranke Erwachsene
Als EinzelfallhelferInnen sind wir einem spezifischen Spannungsfeld ausgesetzt, ohne dass es bislang ein fundiertes Berufsbild gibt, an dem wir uns orientieren können.
Wir haben damit umzugehen, dass KlientInnen den Kontakt abbrechen oder unangemessen vertiefen möchten.
Können wir es verantworten, wenn KlientInnen keine Medikamente nehmen wollen?
Wie stehen wir zu Kinderwünschen (seelisch) behinderter Menschen?
Wo sind die Schnittstellen zwischen unseren Wertvorstellungen und denen unserer KlientInnen?
Finden wir einen Zugang durch psychotisches Erleben hindurch?
Sind Fehler unvermeidbar?
In dieser Fortbildung stehen die mitgebrachten ‚Grenz’fragen sowie Aufbau und/oder Klärung des beruflichen Selbstbildes „EinzelfallhelferIn“ im Mittelpunkt. Neben einem Theorieanteil nähern wir uns schwierigen Themen in erlebnisorientierten Übungen mit den Methoden Psychodrama und Gestalttherapie.
Wir erarbeiten mit der Gruppe handlungs-orientierte Schritte, die im beruflichen Alltag umgesetzt werden können.
Eine Gruppe hat max. 10 TeilnehmerInnen.
Termine 10 Termine, jeweils am letzten Freitag im Monat 17 – 21 Uhr ab Januar 2008
Ort API, Elßholzstr. 8, 10781 Berlin (Nähe Kleistpark)
Leitung:
Christiane Schuhknecht, Fachsozialarbeiterin für Klinische Sozialarbeit
Soziotherapeutin für Psychodrama und Gestalttherapie
Dorothee Mevissen, Diplom-Sozialpädagogin
Psychodramatherapeutin
Lehrbeauftragte für Psychodrama
Kosten:
bei Buchung einzelner Seminare: € 60, für API-MitarbeiterInnen: € 50
Buchung der Jahresgruppe: € 540, für API-MitarbeiterInnen: € 450
Der Abschluss der Seminarreihe (1 Jahr) wird mit einem Zertifikat bescheinigt.
Mehr in unserem Flyer: flyer-kompetenzseminar.pdf
Themen und Termine hier: Termine und Themen Kompetenzseminar 08
Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Einzelfallhilfe bei Erwachsenen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. (BA Thf.-Schbg. 2004)
Rahmenbedingungen Einzelfallhilfe im fusionierten Bezirk Thf-Schbg
kassenfinanzierte Soziotherapie für Menschen mit Psychose-Erfahrungen, Voraussetzungen und Inhalte, Ansprechpartnerin und Kontaktdaten
Kurz-Information zur Einzelfallhilfe unter Trägerschaft, Inhalte und Angebotsspektrum, Kontaktdaten.
Positionspapier
Inhalt:
Zusammenfassung
Einzelfallhilfe - Begriffsklärung
Unser Anliegen
Die Kosten der EFH
Einsparungen durch das Trägermodell
Vergleich von Trägermodell und Honorarmodell
Fazit
Zusammenfassung
Die Träger der Einzelfallhilfe (EFH) möchten in diesem Positionspapier zu den Plänen Stellung nehmen, die Umsetzung der EFH unter Trägerschaft im Bezirk Tempelhof- Schöneberg abzuschaf-fen. Wir werden zeigen, dass für einen realistischen Kostenvergleich zwischen Träger- und Hono-rarmodell bisher unberücksichtigte Aspekte einbezogen werden müssen.
Wir werden deutlich machen, dass die Einführung der…